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Gegensätze ziehen sich an…

Heute war ein wunderschöner Tag. Die Sonne hat vor kurzem ihre letzten Strahlen zu dieser Erdhalbkugel gesendet, ehe sie hinter dem Traunstein, einem markanten Berg in Oberösterreich, verschwand.  Die Lichtquelle ist zwar untergegangen, doch trotzdem ist es noch nicht vollkommen dunkel.  Man könnte meinen, die Helligkeit kämpft mit aller Kraft gegen die Dunkelheit an. Doch die Dunkelheit nimmt Überhand. Wer die Natur kennt, weiß allerdings: Tag und Nacht sind untrennbar miteinander verbunden. Genauso wie hell und dunkel, hoch und tief, lang und kurz, arm und reich oder Nord- und Südpol. Ohne weiteres könnte jeder von uns noch eine Vielzahl von Beispielen nennen.
Polarität ist das Stichwort, das diese Beziehung zwischen zwei Gegensätzen beschreibt. Doch

 Gegensätze ziehen sich bekanntlich an.

Yin und Yang sind bekannte Gegensätze, die im chinesischen Daoismus eine Einheit bilden.

Vereinfacht stehen das Yang und Yin für männlich und weiblich, gleich und ungleich, stark und schwach. Jedoch sind diese beiden Begriffe Platzhalter für eine große Anzahl von Gegensätzen. Gegensätze, die sich scheinbar rivalisieren und doch untrennbar zusammen gehören. Ausgeglichenheit besteht, wenn sie komplementär agieren.  Wenn sich einmal die eine Seite mit ihren Fähigkeiten in den Vordergrund schiebt und im Anschluss wieder zurück nimmt, während die andere Seite ihre Fähigkeiten zum Entfalten bringen kann.

Und hier schließt sich der Kreis zum eigentlichen Thema:

Wie können wir von einem diversifizierten  Team bestehend aus Männern und Frauen privat und auch für unser Unternehmen profitieren?

Diversifikation steht für eine Ausweitung  von Möglichkeiten. Dadurch erhöhen wir unsere Chancen und reduzieren unsere Risiken.

Dabei möchte ich auf keinen Fall feministisch wirken. Vielmehr möchte ich in den Vordergrund rücken, wie jeder, ob Unternehmer oder Mitarbeiter, von einer diversifizierte Gruppe profitieren kann.  Unter diversifiziert verstehe ich nicht nur Männer und Frauen sondern auch jüngere und ältere Mitglieder, genauso wie Mitglieder unterschiedlicher Nationalität.

Ein soviel MEHR kann daraus wachsen. Ein MEHR für unser Unternehmen, weil neue oder besser gesagt „andere“ Ideen entstehen. Ideen, die das Unternehmen auf neue Wege führen können. Sei es in Hinblick auf Wachstum oder Diversifikation zur Konkurrenz.

Ein MEHR für uns privat, weil wir andere Sichtweisen kennen lernen. Weil wir dadurch unseren Horizont erweitern und geistig daran wachsen.

Wertschätzung ist Dünger für die Menschheit.

Zwei Schlüsselwörter sind Voraussetzung für den Erfolg oder Misserfolg eines diversifizierten Teams.

Offenheit und Wertschätzung.

Nur, wenn wir uns für Neues und neue Sichtweisen öffnen, erkennen wir die vielen Möglichkeiten für uns und unser Unternehmen UND unser Umfeld.

Nur, wenn wir dem Menschen gegenüber wertschätzend entgegentreten, wird uns dieser Mensch vertrauen. Nur, wenn er uns vertraut, wird er sich uns öffnen und seine ganze Vielfalt offenbaren.

Diese Vielfalt gilt es zu entfachen. In jedem von uns. Dann kann Außergewöhnliches entstehen.

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